Die Mietprognose stellt für langfristige
Zeiträume die voraussichtliche Entwicklung der Mieteinnahmen dar,
als Basis werden dazu die aktuellen Stammdaten der Mietverträge
herangezogen.
Vom Anwender wird dazu im Kalkulationsmodul
die voraussichtliche Indexsteigerung für den zu betrachtenden
Zeitraum frei angegeben, ebenso wie die voraussichtlichen
Leerstandsmonate nach einem Vertragsende.
Alle vorhandenen Verträge werden mit Anwendung
aller Optionen fortgesetzt, alle noch nicht verarbeiteten
Staffelmieten werden eingearbeitet und es werden
Indexmieterhöhungen nach der prognostizierten Indexsteigerung
durchgeführt. Für Indexsteigerungen werden nur Indextabellen mit
einem Basisjahr ab 2000 berücksichtigt. Eine Umbasierung von z.B.
LHI nach VPI findet nicht statt. Nach dem Vertragsende wird ein
Leerstand eingearbeitet nach der Vorgabe aus dem Kalkulationsmodul.
Die Einrichtung im Kalkulationsmodul sprechen Sie bitte mit Ihrem
Projekt- und/oder Schulungsleiter ab. Diese fiktiven und die
bestehenden Leerstandsverträge werden nach den vorgegebenen
Leerstandsmonaten durch einen Planmietvertrag mit der bisherigen
Miete (bzw. der Leerstandsmiete) fortgesetzt und es werden evtl.
Indexmieterhöhungen durchgeführt, falls im vorigen Vertrag eine
Indexmietvereinbarung bestand.
Bitte beachten Sie: Die Grundeinrichtung muss
durch Ihren Projekt- und/oder Schulungsleiter durchgeführt werden,
da hier benötigte Tabellen angelegt werden müssen. Die weitere
Bedienung können Sie selbst vornehmen.
Die Prognose Berechnung stellt zunächst die
benötigten Prognosedaten für einen Liegenschaftsbereich und einen
anzugebenden Prognosezeitraum bereit. Für den Beginn des Zeitraums
sollte immer das vorgeschlagene Datum benutzt werden; es ist
jeweils der Monatsbeginn des aktuellen Tagesdatums. Die
tatsächliche Auswertung (Bildschirmanzeige, Monatsliste) kann dann
in einem eingeschränkten Zeitraum durchgeführt werden.
·
Liegenschaft
von/bis
Mit Hilfe des Suche
Balls lässt sich die gewünschte oder gewünschten Liegenschaft(en)
auswählen
·
Gültig
ab/bis
Tragen Sie hier den
Gültigkeitszeitraum ein. Das Bis Datum ist dabei das Ende des
Prognosezeitraums.
·
Mietprognosedaten
berechnen
Durch Betätigen des
Buttons werden die Daten berechnet.
Sollten bei der Berechnung Fehler
auftreten, so werden diese in einem Protokoll angezeigt.
In der Bildschirmanzeige kann nach erfolgter
Berechnung jeweils eine Liegenschaft zur Ansicht ausgewählt werden.
Der Prognose Zeitraum kann hier gegenüber dem Berechnungszeitraum
eingegrenzt werden.
Diese Anzeige ist mehrsprachig.
Die jeweilige Miete zu einem Zeitpunkt ist die
Miete des entsprechenden Monats, in die das Datum fällt, d.h. die
Summe aller Sollstellungswerte, die bis Ende dieses Monats beginnen
und die ab Anfang des Monats enden – es werden keine
Monats-Teilbeträge berücksichtigt.
Die Miete im Zeitraum ist die Summe aller
Mieten pro Monat aller Monate im Prognose-Zeitraum.
Indexmieten sind alle Verträge, für die eine
Indexmietvereinbarung besteht.
Die Mieterhöhung ist die jeweilige Differenz
aus der Miete (bzw. Indexmiete) am Prognoseende und am
Prognosebeginn.
Unter Leerstand (zum Tagesdatum) wird die
Summe der Leerstandsmieten verstanden.
Die Proz. Indexsteigerung ist die
Gesamtsteigerung des (eines) Index zwischen Prognosebeginn und
–ende, wobei die Steigerung indexunabhängig ist, da die
prognostizierten Steigerungswerte für alle benutzten Indextabellen
in der Liegenschaft gleich sind.
Abb.: Prognose Einzelliste
Abb.: Prognose Monatsliste