Grundlegend bietet der Datenträgeraustausch
(DTA) folgende Funktionalitäten: Erstellung von Abgleichlisten für
den Heizkostenpartner (Techem, Brunata, Ista usw.), verschiedene
Umfänge der Abrechnung sowie verschiedene Abrechnungsarten. Die
Ansicht der Bildschirmmasken kann je nach eingesetztem
Betriebssystem und Farb- bzw. Designeinstellungen von der Ansicht
in dieser Dokumentation abweichen. Dies betrifft jedoch nur die
Optik und nicht die beschriebenen Funktionalitäten.
Der Umfang der Abrechnung muss im
Mietverwaltungsvertrag festgelegt sein. Daraus resultieren
verschiedene Voraussetzungen für den Datenträgeraustausch.
·
keine
Diese Liegenschaft
wird nicht abgerechnet. Mieterlisten lassen sich aber trotzdem
erstellen.
·
Abrechnung
komplett
Die Liegenschaft
wird unabhängig von der Betriebskostenabrechnung innerhalb der
Integra abgerechnet. Die Vorauszahlungen werden der
Heizkostenabrechnungsfirma übermittelt und es werden offenen Posten
beim späteren Einlesen der Heizkosten generiert.
Bei Auswahl dieser
Möglichkeit muss im Mietverwaltungsvertrag –
Sollstellungspositionen die Konten der Vorauszahlungen in der
Vorauszahlungsposition mit angegeben werden.
In obiger Maske
wurde z.B. der Position 11 (HK-VZ 0%) die Konten Heizungsstrom,
Kosten HKV (Heizkostenverteiler) die Heizungswartung und Wartung
Lüftung/Klima als Kennzeichnung für den Datenträgeraustausch
„Heizung“ über das Pull Down Menü zugeordnet.
·
Nur Berechnung der
Kosten
Die Liegenschaft
wird durch das Abrechnungsunternehmen ohne Vorauszahlungen
abgerechnet, und diese Kosten werden in der
Betriebskostenabrechnung mit angezeigt. Die für die
Heizkostenabrechnung relevanten Konten müssen auf eine Direktumlage
geschlüsselt sein.
Dazu muss in den
Stammdaten – Umlagen eine Position Heizkosten angelegt werden.
Entsprechend dazu muss in den Stammdaten – Anteile ein neuer Anteil
für die Verteilung definiert werden.
Die angelegte Umlage
muss im Mietverwaltungsvertrag unter Umlagen übernommen und in den
Konten des Mietverwaltungsvertrages, unter Konten eingetragen
werden.
Im Mietverwaltungsvertrag müssen Sie unter dem
Reiter Datenträgeraustausch das gewünschte Abrechnungsunternehmen
einstellen. Zur Auswahl stehen Ihnen zur Zeit Techem, Ista und
Brunata.
Die Abrechnungsart definiert was durch den
Abrechner berechnet wird.
·
Nur
Kaltwasser
Bei der Abrechnung
wird nur Kaltwasser berechnet.
·
Heizung/Kaltwasser
Hierbei wird
Kaltwasser als auch Warmwasser sowie die Heizkosten berechnet.
Die Nutzernummer wird vom Abrechner benötigt,
um eine eindeutige Zuordnung zu finden. Dazu muss im Mietvertrag
unter dem Reiter Heizkosten/Erhöhungen – Nutzernummer eine
eindeutige Nummer eingegeben werden. Diese Nummer muss eindeutig
über den kompletten Bestand sein. Ansonsten wird die Nutzernummer
automatisch beim Erstellen der Mieterliste generiert.
(Liegenschaftsnummer plus Mieternummer, Bsp. Mieternummer 12345,
Liegenschaftsnummer 999 gleich Nutzernummer 99912345).
Die hier zu erstellende Liste benötigt das
Abrechnungsunternehmen. Sie müssen diese dort hinschicken und wird
dort entsprechend bearbeitet.
Wählen Sie die entsprechende Liegenschaft und
die gewünschte Liste aus.
Nach dem Versenden der Mieterliste an das
Abrechnungsunternehmen und deren Bearbeitung, erhalten Sie eine
Diskette zurück (mit der Datei DTTECA). Diese Datei enthält den
A-Satz, der in das Programm eingelesen werden muss.
Nach der Auswahl des Laufwerk und der Eingabe
der Liegenschaft können Sie über den Button Start mit dem Einlesen
beginnen. Sie können zuvor einen Prüflauf starten; haken Sie dazu
das entsprechende Kästchen an.
Hiermit werden für das Abrechnungsunternehmen
die so genannten M- und L-Sätze erzeugt. In diesem Schritt werden
dem Abrechnungsunternehmen die benötigten Mieter- (M) und
Liegenschaftsinformationen (L) sowie die Grundanteile für Heizung
und Warm- bzw. Kaltwasser zugesandt.
Tragen Sie die gewünschte Liegenschaft ein
oder wählen Sie diese über den Suche Ball aus.
Tragen Sie in den Feldern Abrechnung von/bis
den Zeitraum, für den die Abrechnung gelten soll, ein.
Anschließend definieren Sie das Laufwerk und
womit die Diskettennummerierung beginnen soll. Bei größeren
Liegenschaften können auch mehrere Disketten verlangt werden. Die
zu erstellende Datei heisst auf der
Diskette DTTECE.
Nach der Verarbeitung der M- und L-Sätze durch
das Abrechnungsunternehmen, schickt dieses Ihnen die D- und W-Sätze
zurück. Die beiden Dateien (DTTECD und DTTECE) müssen eingelesen
werden. Innerhalb der Satzart D werden die Gesamtkosten des Mieters
im Bereich Heizung und Warmwasser (brutto) und die Währung
übergeben. Mit dem W-Satz erhalten Sie die Gesamtkosten des Mieters
im Bereich Kaltwasser und die Ablesekennzeichen.
Wählen Sie das Laufwerk der Diskette und
anschließend die Satzart aus. Nach Eingabe der Liegenschaft über
den Suche Ball wählen Sie mit gleicher Methode das Konto und die
Buchungsart aus. Diese müssen bei Ihnen in den Stammdaten
hinterlegt sein. Der Belegtext heisst
„Heizkostenabrechnung Satz D“ bzw. „Satz W“.