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Im Anlagenstamm werden alle wesentlichen Daten die ein Anlagengut kennzeichnen verwaltet. Neben Angaben zum Anlagengut werden hier die Angaben zur Abschreibung, AfA-Art, Nutzungsdauer hinterlegt. In der Anlagenbuchhaltung können fünf verschiedene Lebenslaufakten geführt werden. Alle notwendigen Parameter, die zur Abschreibung notwendig sind, werden in einem Anlagenstamm verwaltet. Die Gültigkeit eines Anlagegutes kann wahlweise für einzelne Lebenslaufakten (Bilanzen) festgelegt werden. So kann man beispielsweise ein Anlagegut nur für IFRS schlüsseln und es von den anderen Lebenslaufakten ausschließen.
Der Anlagenstamm ist mit einer umfangreichen Plausibilitätsprüfung ausgestattet. Hinweise zu Fehleingaben werden am unteren Formular-Rand in der Statuszeile angezeigt. Bei jeder Speicherung werden die Daten geprüft und der Cursor automatisch auf die entsprechenden Pflichtfelder positioniert.
Anlagegut Bitte tragen Sie hier den Schlüssel zur eindeutigen Kennzeichnung des Anlagenguts entsprechend Ihrer betriebsinternen Systematik ein. Der Schlüssel kann rein numerisch oder auch alphanumerisch angelegt werden. Bei alphanumerischen Anlagenummern sollte man mit führenden Nullen arbeiten. Beispiel: falsch 2009-1 2009-0001 richtig Dies ist wichtig um eine richtige Sortierung und Gruppierung der Auswertungen zu gewährleisten. Die Anlagenummer ist 12-Stellig alphanumerisch. Anlagengruppe Mit diesem Feld wird das Anlagegut einer Anlagegruppe zugewiesen. Mit der Zuweisung werden folgende Festlegungen für das Anlagegut getroffen: Hauptbilanzposition Bilanzposition Anlagegruppe mit Zuordnung der Bilanz- und Abschreibungskonten. Das Feld „Anlagengruppe“ ist ein Pflichtfeld ohne Eingabe kann der Anlagenstamm nicht abgespeichert werden. Register Allgemeine Daten In der Registerkarte „Allgemeine Daten“ werden Bezeichnung, Anlagenart, Anschaffungsdatum und Gültigkeitsbereich des Anlagengutes erfasst. Des Weiteren enthält diese Registerkarte noch Angaben, ob ein Anlagengut gebraucht gekauft oder geleast wurde. Bezeichnung Tragen Sie hier eine möglichst genaue und eindeutige Bezeichnung des Anlagenguts ein. Buchungskreis Optional kann das Feld Buchungskreis angezeigt werden. Dies ist nur möglich, wenn in der Finanzbuchhaltung eine Buchungskreisversion ausgewählt wurde. Der Buchungskreis erweitert die Kontierung der in den Anlagengruppen eingegeben Konten. Die Funktionalität des Buchungskreises realisiert zum einen eine Bilanztrennung zum anderen eine Objekttrennung. Letzteres ist der Fall, wenn die Anlagenbuchhaltung im Rahmen des Objektmanagements betrieben wird. Ein sinnvoller Einsatz des Buchungskreises sollte im Rahmen eines Customizings festgelegt werden. Bei einer Buchungskreisversion sind bei IFRS oder US-GAAP ebenfalls Buchungskreise zu erfassen.
Art Wirtschaftsgut Mit dem Feld „Anlagenart“ kann jedem Anlagegut ein zusätzliches Gruppierungsmerkmal zugeordnet werden. Eine Auswertung „Anlagennachweis nach Anlagearten“ steht im Bereich Auswertungen zur Verfügung. Anschaffungsdatum Als Anschaffungsdatum wird bei Neuanlage des Anlagenstamms das aktuelle Datum (Maschinendatum) standardmäßig eingetragen. Mit einem Doppelklick auf das Erfassungsfeld wird Ihnen ein Kalender des laufenden Monats angezeigt. Das Anschaffungsdatum kann vom Datum-AfA-Beginn abweichen. Menge aus Buchung addieren Dieses Feld ist zu aktivieren, wenn bei Zugangs- bzw. Abgangsbuchungen die im Buchungssatz angegebene Menge in das Feld Menge des Anlagenstamms addiert werden soll. In diesem Falle wird das Feld Menge im Anlagenstamm automatisch mit den Buchungen verwaltet und kann nicht manuell geändert werden. Das ist immer dann sinnvoll, wenn in einem Anlagenstammsatz mehrere gleichartige Anlagengüter zusammengefasst werden, z. B. Tische, Regale, Monitore. Menge Ist das Feld „Menge aus Buchung addieren“ inaktiv, tragen Sie hier die Menge ein. In einem Stammsatz Anlagengut können mehrere gleichartige Anlagengüter zusammengefasst werden, z. B. Schreibtische, Schränke, Schreibmaschinen. Bei Zugängen und Abgängen ist dieses Feld manuell zu aktualisieren. Gültigkeitsbereich Das Feld „Gültigkeitsbereich“ dient der Zuordnung von Anlagegütern zu Lebenslaufakten. Das Feld ist nur sichtbar, wenn im Firmenstamm der Anlagenbuchhaltung IFRS oder US-GAAP, ausgewählt wurden. Der Atomisierungstendenz von IFRS ist somit Rechnung getragen. So kann ein Anlagegut einmal in der fiskalischen und HGB-Lebenslaufakte sein, in der Lebenslaufakte IFRS aber auf Gewerke mit unterschiedlichen Nutzungsdauern aufgeteilt werden. Nach Auswahl des Listenfeldes wird die Liste der verfügbaren Maßeinheiten angezeigt. Indem Sie die gewünschte Maßeinheit in der Liste markieren, wird die gewünschte Mengeneinheit in den Anlagenstamm übernommen.. In dieses Datenfeld kann die Belegnummer mit der Sie die Eingangsrechnung in der Finanzbuchhaltung gebucht haben eingetragen werden. In dieses Datenfeld kann das Belegdatum mit der Sie die Eingangsrechnung in der Finanzbuchhaltung gebucht haben eingetragen werden. Dieses Feld dient der Information. Es wird durch Anklicken aktiviert und bedeutet, dass das Anlagengut bereits als gebraucht übernommen wurde. Damit kann z. B. eine von der normativen Nutzungsdauer abweichende Nutzungsdauer, vom Listenpreis abweichender Anschaffungswert oder eine abweichende Gesamtwertberichtigung erklärt werden. Dieses Feld dient der Information. Das Feld kann durch Anklicken aktiviert bzw. deaktiviert werden. Es zeigt an, dass das Anlagengut geleast ist und damit nicht der Abschreibung unterliegt. Dieses Feld dient der Information. Das Feld kann durch Anklicken aktiviert bzw. deaktiviert werden. Es erklärt, dass das Anlagengut als Schenkung in den Anlagenbestand übernommen wurde und damit keine AfA-Berechnung vorgenommen wird. Das Feld dient der Information. Es kann durch Anklicken aktiviert bzw. deaktiviert werden. Es erklärt, dass das Anlagengut physisch nicht verfügbar und bei Inventuren körperlich nicht erfasst werden kann, jedoch buchmäßig zum Anlagevermögen gehört. Das Anlagengut unterliegt der AfA-Berechnung. Dieses Feld zeigt Ihnen die zur Anlagenart eventuell erfassten Informationen an. Diese Informationen können hier nur gelesen, nicht aber editiert werden. Dies ist nur in den Stammdaten der Anlagenarten möglich. Register Fiskalisch / Handelsrechtlich Im Register „Fiskalisch/Handelsrechtlich“ werden Angaben zur fiskalischen und handelsrechtlichen Abschreibung erfasst. Weiterhin werden hier Angaben zur Sonder-AfA (Fördergebiets-AfA) hinterlegt. Im Reiter Eröffnungsbuchung kann eine Zugangsbuchung aus dem Anlagenstamm erfolgen. Das Register „Fiskalisch/Handelsrechtlich“ untergliedert sich in folgende Unterregister: Fiskalisch I Fiskalisch II Vermögenssteuer Sonder-AfA Abw. Handelsrecht I Sonder-AfA abw. Handelsrecht Eröffnungsbuchung Register Fiskalisch I Tragen Sie hier das Datum ein, an dem die Abschreibung des Anlagegutes beginnen soll. Die Aktivierung eines Anlagegutes wird am 1. Tag eines Monats durchgeführt. Das Buchungsdatum der Zugangsbuchung sollte mit diesem Datum übereinstimmen. Bei Auswahl der Funktion „tagesgenaue Abschreibung“ kann das Datum AfA Beginn auch mitten im Kalendermonat liegen. In diesem Fall wird für die Eröffnungsperiode nur anteilige Abschreibung berechnet. Diese Abschreibungsmethode wird beispielsweise in Frankreich gebraucht.
Mit einem Doppelklick auf das Datumsfeld wird Ihnen ein Kalender des laufenden Monats angezeigt. Sie können in dem Kalender blättern und das gewünschte Datum markieren. Mit einem Klick auf die Schaltfläche Übernehmen wird das markierte Datum in das Erfassungsfeld eingetragen. AfA-Art Hier ist die Abschreibungsart anzugeben, nach der die fiskalische AfA für das Anlagengut ermittelt werden soll. Die verfügbaren Abschreibungsmethoden werden im AfA-Arten-Stamm verwaltet. Standardmäßig werden häufig genutzte Abschreibungsarten mit ausgeliefert. Keine Abschreibung Abschreibungsart Schlüssel 1 Beispiel: Grundstücke Lineare Abschreibung Schlüssel 10 Beispiel: PKW Info In diesem Feld erhalten Sie Erläuterungen zur ausgewählten Abschreibungsart. In diesem Feld wird der aktuelle Anschaffungswert aus der steuerrechtlichen Lebenslaufakte angezeigt. Wertberichtigung In diesem Feld werden die kumulierten Abschreibungen aus der steuerrechtlichen Lebenslaufakte angezeigt. In diesem Feld wird der aktuelle Restbuchwert aus der steuerlichen Lebenslaufakte angezeigt. Der Restbuchwert wird aus dem Anschaffungswert minus kumulierter Wertberichtigung berechnet. Nutzungsdauer Geben Sie hier bitte die fiskalische Nutzungsdauer des Anlagengutes an. Sie ist die Grundlage für die Berechnung des AfA-Satzes. Die Nutzungsdauer ist den entsprechenden AfA-Tabellen zu entnehmen. Grundlage hierfür ist § 7 EStG. Beachten Sie dabei die abweichenden Bestimmungen, die in den Erläuterungen zu den Abschreibungsarten enthalten sind. Das gilt insbesondere für Gebäude. Die Nutzungsdauer kann in Jahren oder Monaten angegeben werden. Nutzungsdauer Zeiteinheit Die Angabe der Nutzungsdauer kann in Jahren oder Monaten erfolgen. AfA-Satz Die Berechnung erfolgt bei linearer Abschreibung wie folgt: 100 / Nutzungsdauer = AfA-Satz Der Afa-Satz wird mit einer Genauigkeit von 4 Nachkommastellen abgespeichert. Im Bedarfsfall kann der Prozentsatz auch manuell eingetragen werden. Wird aber bei einer Änderung der Nutzungsdauer neu berechnet. Index-Nr. Die Eintragung der Indexreihe wird für die Errechnung des Wiederbeschaffungswertes benötigt. Diese Indexreihe wird auch der kalkulatorischen AfA-Berechnung dann zugrunde gelegt, wenn im Feld Indexreihe der Registerkarte „Kalkulatorisch Zusatzdaten“ keine Eintragung vorgenommen wurde. bewegliches / unbewegliches Anlagengut Dieses Feld dient der Information. Vereinfachungsregel Das Feld „Vereinfachungsregel“ ist noch aus historischen Gründen verfügbar. Die Vereinfachungsregel diente zur Steuerung der Anschaffung im 1. oder im 2. Halbjahr. Nach Abschaffung der Vereinfachungsregel durch den Gesetzgeber darf dieses Feld nicht mehr gesetzt werden. Register Fiskalisch II Mindestrestbuchwert Im Firmenstamm, Registerkarte „Allgemein“ ist im Feld „Abschreibung bis auf Betrag“ der allgemein für alle Anlagengüter gültige Mindestrestbuchwert festgelegt. Soll für das jeweilige Anlagengut ein von dieser globalen Festlegung abweichender Mindestrestbuchwert gelten, so tragen Sie hier den entsprechenden Mindestrestbuchwert ein. Schichtfaktor Nach § 7 (1) EStG darf bei beweglichen Anlagengütern und entsprechendem wirtschaftlichem Nachweis die AfA nach Maßgabe der Leistung des Anlagenguts vorgenommen werden. Eine solche leistungsbezogene Ermittlung der AfA kann mit dem Schichtfaktor erreicht werden. Soll ein Wirtschaftsgut dementsprechend abgeschrieben werden, so tragen Sie hier den Schichtfaktor für das Anlagengut ein. Die berechnete Abschreibung wird mit dem Schichtfaktor multipliziert. Keine Fibuübergabe In Einzellfällen kann es gewünscht sein, dass eine Übergabe von Buchungssätzen an die Finanzbuchhaltung nicht erfolgen soll. In diesem Fall können die Buchungen in der Finanzbuchhaltung durch den Bilanzbuchhalter erfolgen. Register Vermögensteuer Einheitswert In diesem Feld können Sie den Einheitswert der Anlage eintragen. Teilwertart Durch Anklicken der entsprechenden Schalter entscheiden Sie, wie die Teilwerte als Voraussetzung für das Programm Vermögensaufstellung ermittelt werden sollen. Register Sonder-AfA In dieser Registerkarte legen Sie die zeitliche Staffelung der Abschreibungsprozentsätze bzw. -beträge fest, wenn für das betreffende Anlagengut Sonderabschreibungen auf der Grundlage entsprechender gesetzlicher Regelungen möglich und vorgesehen sind. (z. B. Sonderabschreibungen nach dem Fördergebietsgesetz.) Gesetz Sonder-AfA Sollen für das Anlagengut zusätzlich zur fiskalischen AfA Sonderabschreibungen entsprechend einer verfügbaren gesetzlichen Regelung vorgenommen werden, so tragen Sie hier die Nummer des Gesetzes ein. Dieses Gesetz muss in den Stammdaten Sonder-AfA definiert vorliegen. Sonder-AfA Staffel Bitte tragen Sie in diese Tabelle pro Jahr, in dem die Sonder-AfA für das Anlagengut wirksam werden soll, den Prozentsatz für die Berechnung der Sonder-AfA oder den Jahresbetrag der Sonder-AfA ein. Die Sonder-AfA wird zusätzlich zur fiskalischen AfA berechnet. Die Eintragung muss gewährleisten, dass sowohl der Maximalzeitraum als auch der maximale Gesamtbetrag der Sonder-AfA, der laut Gesetz zulässig ist, nicht überschritten wird. Sonder-AfA Info Dieses Feld zeigt Ihnen die Beschreibung zum Gesetz Sonder-AfA, so wie sie in der Stammdatentabelle Sonder-AfA hinterlegt wurde. Register abweichendes Handelsrecht I Auf der Registerkarte abweichendes Handelsrecht I legen Sie das Datum des AfA-Beginns, die Abschreibungsart und die Nutzungsdauer nach abweichendem Handelsrecht fest. Des Weiteren erhalten Sie hier Informationen über den Anschaffungswert, die bereits berechnete Wertberichtigung und den Restbuchwert des Anlagengutes. Eintragungen sind nur dann notwendig, wenn einer der Parameter vom Steuerrecht abweichend ist. Wenn hier keine Eintragungen getätigt werden, wird bei der handelsrechtlichen Abschreibung automatisch auf die Parameter der steuerrechtlichen Abschreibung zurückgegriffen. Datum AfA-Beginn Tragen Sie hier das Datum des Beginns der Abschreibung ein. AfA-Art Hier ist die AfA-Art anzugeben, nach der die handelsrechtliche Abschreibung berechnet werden soll. Anschaffungswert In diesem Feld wird der aktuelle Anschaffungswert aus der handelsrechtlichen Lebenslaufakte angezeigt. Wertberichtigung (WB) In diesem Feld wird die aktuelle Wertberichtigung aus der handelsrechtlichen Lebenslaufakte angezeigt. Restbuchwert (RBW) Der Inhalt des Feldes Restbuchwert (RBW) ist stets die Differenz aus Anschaffungswert minus Wertberichtigung. Nutzungsdauer Hier legt man fest, wie lange die handelsrechtliche Nutzungsdauer des Anlagengutes ist. Die Angabe kann entweder in Monaten oder Jahren erfolgen. AfA-Satz Der AfA-Satz wird automatisch aus der eingegebenen Nutzungsdauer berechnet. Dabei wird die Abschreibungsmethode in der ausgewählten Abschreibungsart berücksichtigt. Die Berechnung erfolgt bei linearer Abschreibung wie folgt: 100 / Nutzungsdauer = AfA-Satz Der Afa-Satz wird mit einer Genauigkeit von 4 Nachkommastellen abgespeichert. Im Bedarfsfall kann der Prozentsatz auch manuell eingetragen werden. Wird aber bei einer Änderung der Nutzungsdauer neu berechnet.
Index-Nr. Die Eintragung der Indexreihe wird für die Errechnung des Wiederbeschaffungswertes benötigt.
Schichtfaktor Eine leistungsbezogene Ermittlung der AfA kann mit dem Schichtfaktor erreicht werden. Soll ein Wirtschaftsgut dementsprechend abgeschrieben werden, tragen Sie hier den Schichtfaktor für das Anlagengut ein. Register Sonder-AfA abw. Handelsrecht Auf der Registerkarte „abweichende Sonder-AfA Handelsrecht“ hinterlegen Sie die Nummer des Gesetzes, das Datum ab dem das Gesetz gilt, sowie eine Staffelung der jeweiligen Prozentsätze. Register Eröffnungsbuchung Die Eröffnungsbuchung kann direkt aus dem Anlagenstamm erfolgen. Ein Wechsel in den Buchungsdialog der Anlagenbuchhaltung ist nicht erforderlich. Sollten Sie mit der Anlagenbuchhaltung neu starten, so kann eine Altdatenübernahme mit der Buchungsart 9 erfolgen. Hier haben Sie die Möglichkeit den kumulierten Anschaffungswert und die kumulierte Wertberichtigung aus Ihrem Altsystem zu buchen. Diese Buchung erfolgt zum 31.12. des Vorjahres. fiskalisch, handelsrechtlich, kalkulatorisch Die Lebenslaufakten sind einzeln oder parallel buchbar. Bei abweichenden Anschaffungswerten müssen die verschiedenen Lebenslaufakten einzeln bebucht werden. In diesem Fall werden die nicht benötigten Lebenslaufakten abgewählt. Ob eine Lebenslaufakte bereits Buchungen enthält, können Sie im Kasten rechts oben erkennen. Hier werden die Anschaffungswerte der einzelnen Lebenslaufakten angezeigt. Buchungsart Hier kann zwischen der Buchungsart Zugang und der Buchungsart Saldovortrag gewählt werden. Die Buchungsart Saldovortrag dient lediglich der Altdatenerfassung von Anlagegütern. Nach Auswahl dieser Buchungsart (9) werden Ihnen weitere Eingabefelder zur Verfügung gestellt. Die Buchungsart Zugang (1) dient zur Aktivierung (Eröffnungsbuchung) der Anlagegüter. Nachträgliche Anschaffungskosten können mit dieser Buchungsart ebenfalls gebucht werden. Alle anderen Buchungsarten sind über den Buchungsdialog der Anlagenbuchhaltung zu buchen. Buchungsdatum Bei Zugangsbuchungen wird das Buchungsdatum mit dem Datum AfA Beginn vorbelegt. Bei nachträglichen Anschaffungskosten wird die Zugangsbuchung zum Datum AfA Beginn berücksichtigt und in den Folgejahren zum Geschäftsjahresbeginn. Hier folgt die Anlagenbuchhaltung der Vereinfachung aus der Einkommensteuerrichtlinie. Bei Saldovortragsbuchungen muss der 31.12. des Vorjahres hier eingetragen werden. Bei abweichenden Geschäftsjahren wird entsprechend vorgegangen. Belegnummer Hier kann die Belegnummer der Eingangsrechnung hinterlegt werden. Ansonsten können Sie die Belegnummer frei vergeben. Menge In einem Stammsatz Anlagengut können mehrere gleichartige Anlagengüter zusammengefasst werden, z. B. Schreibtische, Schränke, Schreibmaschinen. Somit kann bei Zugängen die Anzahl erhöht werden. Die Menge dient lediglich der Information. Mengeneinheit Zeigt die Mengeneinheit an, die beim Erfassen des Anlagengutes definiert wurde. Anschaffungswert Bei einer Zugangsbuchung wird hier der tatsächliche Anschaffungswert erfasst. Bei der Saldovortragsbuchung wird der Anschaffungswert zum 31.12. des Vorjahres erfasst. Wertberichtigung Wenn Sie eine Saldovortragsbuchung erfassen, muss hier die Summe der bisher gebuchten Wertberichtigung zum 31.12. des Vorjahres eingetragen werden. Erlös Wurden bei einem Anlagengut bereits Teilabgänge gebucht, so können hier der Erlöse der Teilabgangsbuchungen zum 31.12. des Vorjahres erfasst werden. Bemerkung Sowohl bei der Zugangsbuchung als auch bei der Saldovortragsbuchung kann eine Bemerkung zur Buchung erfasst werden. Dies ist insbesondere bei Erfassung von GWG-Sammelposten hilfreich. Baukostenzuschuss Hier können öffentliche Mittel, die bei der Anschaffung des Anlagegutes gewährt, wurden erfasst werden. Ein Zuschuss verringert die Bemessungsgrundlage bei der Berechnung der Abschreibung. Übertrag §6b Hier werden Gewinne aus Anlagenverkäufen die zur Neuanschaffung von Anlagegütern dienen gebucht. Ein gebuchter Übertrag §6b verringert die Bemessungsgrundlage für die Abschreibungsberechnung. Sonder AfA Eventuell vorhandene Sonderabschreibungen können bei der Altdatenübernahme hier eingegeben werden. Zeit abgeschrieben Mit diesem Feld wird der Anlagenbuchhaltung abgeschriebenen Perioden mitgeteilt. Dies ist insbesondere erforderlich, wenn die Vereinfachungsregel im Altsystem genutzt wurde.
Register Kostenstellen Im Bereich Kostenstellen wird das Anlagegut einer Kostenstelle zugeordnet. Bei der Neuanlage eines Anlagegutes wird automatisch ein Datensatz mit „Gültig ab“ = „Datum AfA Beginn“ angelegt. Die Kostenstelle kann zu jedem Tag geändert werden. Bei einem Wechsel wird die Abschreibung ab diesem Zeitpunkt auf die neue Kostenstelle gebucht. Die Kostenstelle ist dann ein Pflichtfeld, wenn in der zugeordneten Anlagengruppe ein Konto mit Kostenstelle geschlüsselt ist. Zusätzlich zur Hauptkostenstelle kann eine prozentuale Aufteilung auf Unterkostenstellen vorgenommen werden. Tabelle Kostenstelle Gültig ab Hier wird der Gültigkeitszeitraum der Kostenstelle eingetragen. Bei Wechsel der Kostenstelle muss ein neuer Gültigkeitszeitraum eingegeben werden. Kostenstelle Die eingetragene Kostenstelle korrespondiert mit dem Kostenstellenstamm aus der Finanzbuchhaltung. Bezeichnung In diesem Feld wird die Bezeichnung der Kostenstelle angezeigt. Kostenträger Wenn die Abschreibung auf Kostenträger gebucht werden soll, so ist hier ein Kostenträger einzutragen. Der Kostenträger korrespondiert mit dem Kostenträgerstamm aus der Finanzbuchhaltung. Bezeichnung In diesem Feld wird die Bezeichnung des Kostenträgers angezeigt. Projekt Wenn die Abschreibung auf Projekte gebucht werden soll, so ist hier ein Projekt einzutragen.
Register Kalkulatorisch Auf der Registerkarte „Kalkulatorisch“ legen Sie das Datum des AfA-Beginns, die Abschreibungsart und die Nutzungsdauer für die kalkulatorische Abschreibung fest. Des Weiteren erhalten Sie hier Informationen über den Anschaffungswert, die bereits berechnete Wertberichtigung und den Restbuchwert des Anlagengutes. Eintragungen sind nur dann notwendig, wenn einer der Parameter vom Steuerrecht abweichend ist. Wenn hier keine Eintragungen getätigt werden, wird bei der kalkulatorischen Abschreibung automatisch auf die Parameter der steuerrechtlichen Abschreibung zurückgegriffen.
Register Abw. kalkulatorische Daten Auf der Registerkarte „Kalkulatorisch“ legen Sie das Datum des AfA-Beginns, die Abschreibungsart und die Nutzungsdauer für die kalkulatorische Abschreibung fest. Des Weiteren erhalten Sie hier Informationen über den Anschaffungswert, die bereits berechnete Wertberichtigung und den Restbuchwert des Anlagengutes. Eintragungen sind nur dann notwendig, wenn einer der Parameter vom Steuerrecht abweichend ist. Wenn hier keine Eintragungen getätigt werden, wird bei der kalkulatorischen Abschreibung automatisch auf die Parameter der steuerrechtlichen Abschreibung zurückgegriffen. Datum AfA-Beginn Tragen Sie hier das Datum des Beginns der Abschreibung ein. AfA-Art Hier ist die AfA-Art anzugeben, nach der die kalkulatorische Abschreibung berechnet werden soll. Anschaffungswert In diesem Feld wird der aktuelle Anschaffungswert aus der kalkulatorischen Lebenslaufakte angezeigt. Wertberichtigung (WB) In diesem Feld wird die aktuelle Wertberichtigung aus der kalkulatorischen Lebenslaufakte angezeigt. Restbuchwert (RBW) Der Inhalt des Feldes Restbuchwert (RBW) ist stets die Differenz aus Anschaffungswert minus Wertberichtigung. Nutzungsdauer Hier legt man fest, wie lange die handelsrechtliche Nutzungsdauer des Anlagengutes ist. Die Angabe kann entweder in Monaten oder Jahren erfolgten. AfA-Satz Der AfA-Satz wird automatisch aus der eingegebenen Nutzungsdauer berechnet. Dabei wird die Abschreibungsmethode in der ausgewählten Abschreibungsart berücksichtigt. Die Berechnung erfolgt bei linearer Abschreibung wie folgt: 100 / Nutzungsdauer = AfA-Satz Der Afa-Satz wird mit einer Genauigkeit von 4 Nachkommastellen abgespeichert. Im Bedarfsfall kann der Prozentsatz auch manuell eingetragen werden. Wird aber bei einer Änderung der Nutzungsdauer neu berechnet.
Index-Nr. Die Eintragung der Indexreihe wird für die Errechnung des Wiederbeschaffungswertes benötigt.
Schichtfaktor Eine leistungsbezogene Ermittlung der AfA kann mit dem Schichtfaktor erreicht werden. Soll ein Wirtschaftsgut dementsprechend abgeschrieben werden, tragen Sie hier den Schichtfaktor für das Anlagengut ein. Register Sonder-AfA kalkulatorisch Auf der Registerkarte abweichende „Sonder-AfA Kalkulatorisch“ hinterlegen Sie die Nummer des Gesetzes, das Datum ab dem das Gesetz gilt, sowie eine Staffelung der jeweiligen Prozentsätze an. Register Zusatzdaten In diesem Register können zusätzliche Daten zum Anlagegut erfasst werden. Die hier erfassten Daten dienen einerseits der Information zum Anderen der Wiederfindung bei Suchfunktionen. Insbesondere ist hier auf den Standort und die interne Inventarnummer zu verweisen. Kreditor-Nr. Hier wird der Lieferant des Anlagegutes hinterlegt. Das Feld korrespondiert mit dem Kreditorenstamm der Finanzbuchhaltung. Hersteller In diesem Feld kann der Hersteller der Anlage erfasst werden. Standort Das Feld „Standort“ dient der Zuordnung der Anlage. Die verfügbaren Standorte werden in den Stammdaten der Anlagenbuchhaltung erfasst. Dieses Feld dient der besseren Suche von Anlagegütern. So können Sie sich alle Anlagegüter eines bestimmten Standortes anzeigen und sehr bedienerfreundlich durch den Anlagenstamm navigieren. Tabelle Inventar-Nr. intern Sollten mehrere Anlagegüter in einem Anlagenstamm verwaltet werden, so können hier die Anlagegüter inventarisiert werden. Eine spezielle Suchfunktion hilft Ihnen bei der Wiederfindung von internen Inventarnummern. Bezeichnung Mit diesem Feld können Sie Bezug auf einzelne Anlagegüter nehmen. Eine nähere Klassifizierung erleichtert Ihnen die Verwaltung von Sammelanlagegütern.
Währung Das Feld „Währung“ dient der Erfassung der Fremdwährung bei Einkäufen von Anlagegütern in abweichenden Währungen. Sollte Ihre Basiswährung EURO sein und Sie kaufen eine Anlage in US-Dollar, so geben Sie US-Dollar ein. ANKER Währungsbetrag } Betrag Währung In diesem Feld wird der Betrag in der Fremdwährung eingegeben. Kurs Bitte Erfassen Sie in diesem Feld den aktuellen Umrechnungskurs der EURO-Umrechnung. Umrechnungsdatum Das Feld Umrechnungsdatum bezeichnet das Datum für die Umrechnung und gibt einen Hinweis auf den Umrechnungskurs.
Baujahr Im Feld Baujahr kann das Herstellungsdatum einer Anlage erfasst werden. Historische AHK Hier kann ein ursprünglicher Anschaffungswert hinterlegt werden. Das Feld hat für die Errechnung der Abschreibung keine Relevanz. Objekt Über das Feld „Objekt“ kann der Anlagenstamm mit der Liegenschaftsnummer aus dem Objektmanagement verknüpft werden. Beschreibung Hier kann beliebiger Text für die Objektbeschreibung (Liegenschaftsbezeichnung) erfasst werden. Rechnungsnr In diesem Feld kann die Belegnummer der Eingangsrechnung hinterlegt werden. Es steht eine Suchfunktion für Rechnungsnummern zur Verfügung. Projekt In diesem Feld kann die Projektnummer hinterlegt werden. Es steht eine Suchfunktion für Projektnummern zur Verfügung. Unter dem Reiter Zusatzfelder können selbst definierte Felder verwaltet. Die benötigten Zusatzfelder können im Firmenstamm der Anlagenbuchhaltung definiert werden.
Register Hierarchie In der Registerkarte Hierarchie kann man das Anlagengut einer Hierarchiestufe zuordnen. Die Hierarchiestufen müssen zuvor in den Hierarchie-Stammdaten definiert sein. Die Hierarchie dient der Wiederfindung eines Anlagegutes. So können in einer speziellen Suche alle Anlagegüter einer Hierarchiestufe angezeigt werden. Die Beschriftung der einzelnen Stufen wird im Firmenstamm der Anlagenbuchhaltung vorgenommen.
Register Text In dieses Feld können Sie eine individuelle Beschreibung des Anlagenguts eintragen. Der Text kann beliebig lang sein. Register Bild Hier kann ein Bild des Anlagengutes eingefügt werden. Dazu ist mit einem geeigneten Programm die Abbildung des Anlagenguts einzuscannen und als Bitmap/JPEG-Datei in einem Verzeichnis anzulegen. Über die Schalfläche Öffnen können Sie zu dem Verzeichnis, in dem die Bitmap-Datei abgelegt wurde, wechseln und die gewünschte Datei durch Markieren auswählen. Mit einem Klick auf die Schaltfläche OK wird das Bild in diese Registerkarte übernommen. Mit einem Klick auf die Schaltfläche Speichern können Sie das Bild in dem angebotenen oder einem von Ihnen zu wählenden Verzeichnis mit einem ebenfalls von Ihnen festzulegenden Dateinamen abspeichern. Über die Schaltfläche Löschen können Sie das Bild wieder entfernen. Sie werden sicherheitshalber vor dem endgültigen Löschen des Bildes zur erneuten Bestätigung des Vorgangs aufgefordert.
Register Versicherung Diese Registerkarte enthält die Stammdaten zur Versicherung des Anlagenguts. Die entsprechenden Auswertungslisten erhalten Sie im Menü Auswertungen Versicherungswerte. Versicherung Hier wird die Adressnummer der ausgewählten Versicherung eingetragen. Versicherung und Adressen werden im Formular „sonstige Adressen“ verwaltet. Versicherungspolice Tragen Sie hier die Nummer der Versicherungspolice dieses Anlagenguts ein. Versicherungsart Entsprechend der Versicherungsart des Anlagenguts aktivieren Sie durch Anklicken des zutreffenden Schalters Neuwert oder Zeitwert die Versicherungsart für die Feuerversicherungs-Auswertungen. Prozent versichert Erfolgt kein Eintrag in diesem Feld, wird automatisch die volle Versicherung des Anlagenguts angenommen. Sie können durch den Eintrag eines niedrigeren Prozentsatzes eine beabsichtigte Unterversicherung festlegen.
Register IFRS/USGAAP Der Reiter IFRS/USGAAP steht nach der Aktivierung im Firmenstamm der Anlagenbuchhaltung zur Verfügung. Des Weiteren muss der Gültigkeitsbereich des Anlagegutes auch die Lebenslaufakte IFRS oder USGAAP einbeziehen.
Bei Auswahl der Gültigkeit „HGB/Steuerrecht und IFRS“ werden die USGAAP betreffenden Reiter ausgeblendet.
Register IFRS I Anlagengruppe Mit dem diesem Feld wird das Anlagegut einer Anlagegruppe zugewiesen. Mit der Zuweisung werden folgende Festlegungen für das Anlagegut getroffen: Bilanzposition IFRS Anlagegruppe IFRS mit Zuordnung der Bilanz- und Abschreibungskonten. Das Feld „Anlagengruppe“ ist ein Pflichtfeld ohne Eingabe kann der Anlagenstamm nicht abgespeichert werden. Die Anlagengruppen für IFRS werden unter den Stammdaten der Anlagenbuchhaltung verwaltet. Datum AfA-Beginn Tragen Sie hier das Datum ein, an dem die Abschreibung des Anlagegutes beginnen soll. Die Aktivierung eines Anlagegutes wird am 1. Tag eines Monats durchgeführt. Das Buchungsdatum der Zugangsbuchung sollte mit diesem Datum übereinstimmen. Die Aktivierung einer Anlage kann zum Steuerrecht und zum Handelsrecht abweichen. Der Bereich IFRS funktioniert eigenständig und vollständig losgelöst von den anderen Lebenslaufakten.
Reiter IFRS Abrechnungsdaten Die Verwaltung der Abrechnungsparameter ist für IFRS in einem Datengitter untergebracht. Für jedes Geschäftsjahr kann die Nutzungsdauer der AfA-Satz oder die Abschreibungsart gewechselt werden. Dies ist eine gravierende Erweiterung der Abschreibung nach IFRS im Vergleich zum Steuerrecht. Ein Wechsel der Abrechnungsparameter verändert nicht die Abschreibung der Vorjahre sondern wirkt sich nur im laufenden Geschäftsjahr aus. Somit ist der Tendenz von IFRS die Abschreibung nicht nach festgelegten Regeln, sondern nach den tatsächlichen betrieblichen Gegebenheiten durchzuführen, Rechnung getragen. Nr Geschäftsjahr Bitte Erfassen Sie hier das Geschäftsjahr, ab dem die Abrechnungsparameter wirken sollen. Bei Aktivierungen ist dies das Jahr der Eröffnungsbuchung. Geschäftsjahre werden im Firmenstamm der Software eingetragen. Bitte wählen Sie als Nr Geschäftsjahr eine Jahrhundertschreibweise. (Beispiel: 2009) Bei Saldovortragsbuchungen sollte das Geschäftsjahr das Vorjahr des Abschreibungsbeginns in der Anlagenbuchhaltung sein. AfA-Art Die Afa-Art bestimmt die Abschreibungsmethode. Hier können auf die im Abschreibungsstamm hinterlegten Abschreibungsarten zurückgegriffen werden. Standardmäßig werden die meist gebrauchten Abschreibungsarten mitgeliefert. So kann die Abschreibungsart 1 „Keine AfA“ für Grundstücke und die AfA-Art 10 „Lineare Abschreibung“ für alle sonstigen Anlagegüter Verwendung finden. Bezeichnung In der Bezeichnung wird eine kurze Erläuterung der Abschreibungsmethode angezeigt. Nutzungsdauer Hier wird Abschreibungsdauer des Anlagengutes festgelegt. Die Angabe kann entweder in Monaten oder Jahren erfolgen. AfA-Satz Der AfA-Satz wird automatisch aus der eingegebenen Nutzungsdauer berechnet. Dabei wird die Abschreibungsmethode in der ausgewählten Abschreibungsart berücksichtigt. Die Berechnung erfolgt bei linearer Abschreibung wie folgt: 100 / Nutzungsdauer = AfA-Satz Der Afa-Satz wird mit einer Genauigkeit von 4 Nachkommastellen abgespeichert. Im Bedarfsfall kann der Prozentsatz auch manuell eingetragen werden. Wird aber bei einer Änderung der Nutzungsdauer neu berechnet. Schichtfaktor Eine leistungsbezogene Ermittlung der AfA kann mit dem Schichtfaktor erreicht werden. Die planmäßige gerechnete Abschreibung wird mit Schichtfaktor multipliziert. Datum Deg. auf Lin. Bei degressiver Abschreibung mit automatischem Übergang auf die lineare Abschreibung wird hier das Datum der Umschaltung auf die lineare Abschreibung eingetragen. Reiter Neubewertung Im Reiter Neubewertung wird der Verlauf der Abschreibung auf den Neubewertungsbetrag dokumentiert. Die gebuchte Neubewertungsrücklage wird linear auf die Restnutzungsdauer verteilt. Der dabei berechnete Prozentsatz wird hier festgehalten. Die Eintragung erfolgt vom Afa-Lauf der realax Anlagenbuchhaltung. Reiter Kommentar zur Änderung Eine Veränderung von Abschreibungsparametern hat für den Abschreibungsverlauf große Konsequenzen. Der Grund für die Veränderung muss zwingen in den Notes kommentiert werden. Hier können Sie eine Begründung Ihrer Maßnahme hinterlegen. Der zu erfassende Text kann unbegrenzt lang sein. Der Kommentar kann bei Bedarf in Auswertungen ausgegeben werden.
Anschaffungswert In diesem Feld wird der aktuelle Anschaffungswert aus der IFRS Lebenslaufakte angezeigt. Wertberichtigung (WB) In diesem Feld wird die aktuelle Wertberichtigung aus der IFRS Lebenslaufakte angezeigt. Restbuchwert (RBW) Der Inhalt des Feldes Restbuchwert (RBW) ist stets die Differenz aus Anschaffungswert minus Wertberichtigung. Kopieren Mit dieser Funktion können die steuerrechtlichen Parameter in die IFRS-Parameter übernommen werden.
Register IFRS II Eigenschaft IAS des Anlagegutes
In diesem Feld wird der IFRS-Standard, dem das Anlagegut zugrunde liegt, festgelegt.
Nachdem der Standard für das Anlagegut festgelegt wurde, werden bestimmte Plausibilitätsprüfungen durchgeführt. So ist bei Auswahl „IAS16 Sachanlage (AHK-Methode) die Buchung einer Neubewertungsrücklage ausgeschlossen. Der gewählte Standard wird in Auswertungen angezeigt.
Mindestrestbuchwert Im Firmenstamm, Registerkarte „Allgemein“ ist im Feld „Abschreibung bis auf Betrag“ der allgemein für alle Anlagengüter gültige Mindestrestbuchwert festgelegt. Soll für das jeweilige Anlagengut ein von dieser globalen Festlegung abweichender Mindestrestbuchwert gelten, tragen Sie hier den entsprechenden Mindestrestbuchwert ein. bewegliches / unbewegliches Anlagengut Dieses Feld dient der Information. Index-Nr. Die Eintragung der Indexreihe wird für die Errechnung des Wiederbeschaffungswertes benötigt. Keine Fibuübergabe In Einzellfällen kann es gewünscht sein, dass eine Übergabe von Buchungssätzen an die Finanzbuchhaltung nicht erfolgt. In diesem Fall können die Buchungen in der Finanzbuchhaltung durch den Bilanzbuchhalter erfolgen. CGU (Cash generating UNIT) In der CGU werden alle zu einer Maschine gehörenden Anlagegüter zusammengefasst.
Neubewertung und Impairment-Test
Hier können die Ergebnisse des jährlichen Impairment-Tests eingetragen werden. Dieses Datengitter dient der Information.
Reiter Eröffnungsbuchung
Die Eröffnungsbuchung kann direkt aus dem Anlagenstamm erfolgen. Ein Wechsel in den Buchungsdialog der Anlagenbuchhaltung ist nicht erforderlich. Sollten Sie mit der Anlagenbuchhaltung neu starten, so kann eine Altdatenübernahme mit der Buchungsart 9 erfolgen. Hier haben Sie die Möglichkeit den kumulierten Anschaffungswert und die kumulierte Wertberichtigung aus Ihrem Altsystem zu buchen. Diese Buchung erfolgt zum 31.12. des Vorjahres.
IFRS, US-GAAP Die Lebenslaufakten sind einzeln oder parallel bebuchbar. Bei abweichenden Anschaffungswerten müssen die verschiedenen Lebenslaufakten einzeln bebucht werden. In diesem Fall werden die nicht benötigten Lebenslaufakten abgewählt. Buchungsart Hier kann zwischen der Buchungsart Zugang und der Buchungsart Saldovortrag gewählt werden. Die Buchungsart Saldovortrag dient lediglich der Altdatenerfassung von Anlagegütern. Nach Auswahl dieser Buchungsart (9) werden Ihnen weitere Eingabefelder zur Verfügung gestellt. Die Buchungsart Zugang (1) dient zur Aktivierung (Eröffnungsbuchung) der Anlagegüter. Nachträgliche Anschaffungskosten können mit dieser Buchungsart ebenfalls gebucht werden. Alle anderen Buchungsarten sind über den Buchungsdialog der Anlagenbuchhaltung zu buchen. Buchungsdatum Bei Zugangsbuchungen wird das Buchungsdatum mit dem Datum AfA Beginn vorbelegt. Bei nachträglichen Anschaffungskosten wird die Zugangsbuchung zum Datum AfA Beginn berücksichtigt und in den Folgejahren zum Geschäftsjahresbeginn. Bei Saldovortragsbuchungen muss der 31.12. des Vorjahres hier eingetragen werden. Bei abweichenden Geschäftsjahren wird entsprechend vorgegangen. Belegnummer Hier kann die Belegnummer der Eingangsrechnung hinterlegt werden. Ansonsten können Sie die Belegnummer frei vergeben. Menge In einem Stammsatz Anlagengut können mehrere gleichartige Anlagengüter zusammengefasst werden, z. B. Schreibtische, Schränke, Schreibmaschinen. Somit kann bei Zugängen die Anzahl erhöht werden. Die Menge dient lediglich der Information. Mengeneinheit Zeigt die Mengeneinheit an, die beim Erfassen des Anlagengutes definiert wurde. Anschaffungswert Bei einer Zugangsbuchung wird hier der tatsächliche Anschaffungswert erfasst. Bei der Saldovortragsbuchung wird der Anschaffungswert zum 31.12. des Vorjahres erfasst. Wertberichtigung Wenn Sie eine Saldovortragsbuchung erfassen, muss hier die Summe der bisher gebuchten Wertberichtigung zum 31.12. des Vorjahres eingetragen werden. Erlös Wurden bei einem Anlagengut bereits Teilabgänge gebucht, so können hier der Erlöse der Teilabgangsbuchungen zum 31.12. des Vorjahres erfasst werden. Bemerkung Sowohl bei der Zugangsbuchung als auch bei der Saldovortragsbuchung kann eine Bemerkung zur Buchung erfasst werden. Dies ist insbesondere bei Erfassung von GWG-Sammelposten hilfreich. Resterlös Hier kann bei der Zugangsbuchung ein zu erwartender Resterlös eingetragen werden. Der Resterlös kürzt die Bemessungsgrundlage für die Abschreibung. Baukostenzuschuss Hier können öffentliche Mittel, die bei der Anschaffung des Anlagegutes gewährt, wurden erfasst werden. Ein Zuschuss verringert die Bemessungsgrundlage bei der Berechnung der Abschreibung. Zeit abgeschrieben Mit diesem Feld wird der Anlagenbuchhaltung abgeschriebenen Perioden mitgeteilt. Dies ist insbesondere erforderlich, wenn die Vereinfachungsregel im Altsystem genutzt wurde. Kommentar Eröffnungsbuchung
Hier kann jede Buchung umfangreich kommentiert werden. Der Kommentar kann in die Notes übernommen werden.
Register USGAAP I Der Reiter IFRS/USGAAP steht nach der Aktivierung im Firmenstamm der Anlagenbuchhaltung zur Verfügung. Weiterhin muss der Gültigkeitsbereich des Anlagegutes auch die Lebenslaufakte USGAAP einbeziehen. Bei Auswahl der Gültigkeit „HGB/Steuerrecht und IFRS“ werden die USGAAP betreffenden Reiter ausgeblendet.
Register US-GAAP I Anlagengruppe Mit dem diesem Feld wird das Anlagegut einer Anlagegruppe zugewiesen. Mit der Zuweisung werden folgende Festlegungen für das Anlagegut getroffen: Bilanzposition USGAAP Anlagegruppe USGAAP mit Zuordnung der Bilanz- und Abschreibungskonten. Das Feld „Anlagengruppe“ ist ein Pflichtfeld ohne Eingabe kann der Anlagenstamm nicht abgespeichert werden. Die Anlagengruppen für USGAAP werden unter den Stammdaten der Anlagenbuchhaltung verwaltet. Datum AfA-Beginn Tragen Sie hier das Datum ein, an dem die Abschreibung des Anlagegutes beginnen soll. Die Aktivierung eines Anlagegutes wird am 1. Tag eines Monats durchgeführt. Das Buchungsdatum der Zugangsbuchung sollte mit diesem Datum übereinstimmen. Die Aktivierung einer Anlage kann zum Steuerrecht und zum Handelsrecht abweichen. Der Bereich USGAAP funktioniert eigenständig und vollständig losgelöst von den anderen Lebenslaufakten.
Reiter US-GAAP Abrechnungsdaten Die Verwaltung der Abrechnungsparameter ist für USGAAP in einem Datengitter untergebracht. Für jedes Geschäftsjahr kann die Nutzungsdauer der AfA-Satz oder die Abschreibungsart gewechselt werden. Dies ist eine gravierende Erweiterung der Abschreibung nach USGAAP im Vergleich zum Steuerrecht. Ein Wechsel der Abrechnungsparameter verändert nicht die Abschreibung der Vorjahre sondern wirkt sich nur im laufenden Geschäftsjahr aus. Eine mögliche Angleichung von USGAAP und IFRS ist somit Rechnung getragen und ist eine zukunftssichere Erweiterung der Abschreibung nach USGAAP. Nr Geschäftsjahr Bitte Erfassen Sie hier das Geschäftsjahr, ab dem die Abrechnungsparameter wirken sollen. Bei Aktivierungen ist dies das Jahr der Eröffnungsbuchung. Geschäftsjahre werden im Firmenstamm der Software eingetragen. Bitte wählen Sie als Nr Geschäftsjahr eine Jahrhundertschreibweise. (Beispiel: 2009) Bei Saldovortragsbuchungen sollte das Geschäftsjahr das Vorjahr des Abschreibungsbeginns in der Anlagenbuchhaltung sein. AfA-Art Die Afa-Art bestimmt die Abschreibungsmethode. Hier können auf die im Abschreibungsstamm hinterlegten Abschreibungsarten zurückgegriffen werden. Standardmäßig werden die meist gebrauchten Abschreibungsarten mitgeliefert. So kann die Abschreibungsart 1 „Keine AfA“ für Grundstücke und die AfA-Art 10 „Lineare Abschreibung“ für alle sonstigen Anlagegüter Verwendung finden. Bezeichnung In der Bezeichnung wird eine kurze Erläuterung der Abschreibungsmethode angezeigt. Nutzungsdauer Hier wird Abschreibungsdauer des Anlagengutes festgelegt. Die Angabe kann entweder in Monaten oder Jahren erfolgen. AfA-Satz Der AfA-Satz wird automatisch aus der eingegebenen Nutzungsdauer berechnet. Dabei wird die Abschreibungsmethode in der ausgewählten Abschreibungsart berücksichtigt. Die Berechnung erfolgt bei linearer Abschreibung wie folgt: 100 / Nutzungsdauer = AfA-Satz Der Afa-Satz wird mit einer Genauigkeit von 4 Nachkommastellen abgespeichert. Im Bedarfsfall kann der Prozentsatz auch manuell eingetragen werden. Wird aber bei einer Änderung der Nutzungsdauer neu berechnet. Schichtfaktor Eine leistungsbezogene Ermittlung der AfA kann mit dem Schichtfaktor erreicht werden. Die planmäßige gerechnete Abschreibung wird mit Schichtfaktor multipliziert. Datum Deg. auf Lin. Bei degressiver Abschreibung mit automatischem Übergang auf die lineare Abschreibung wird hier das Datum der Umschaltung auf die lineare Abschreibung eingetragen. Reiter Kommentar zur Änderung Eine Veränderung von Abschreibungsparametern hat für den Abschreibungsverlauf große Konsequenzen. Der Grund für die Veränderung muss zwingen in den Notes kommentiert werden. Hier können Sie eine Begründung Ihrer Maßnahme hinterlegen. Der zu erfassende Text kann unbegrenzt lang sein. Reiter US-GAAP II
Mindestrestbuchwert Im Firmenstamm, Registerkarte „Allgemein“ ist im Feld „Abschreibung bis auf Betrag“ der allgemein für alle Anlagengüter gültige Mindestrestbuchwert festgelegt. Soll für das jeweilige Anlagengut ein von dieser globalen Festlegung abweichender Mindestrestbuchwert gelten, tragen Sie hier den entsprechenden Mindestrestbuchwert ein. bewegliches / unbewegliches Anlagengut Dieses Feld dient der Information. Index-Nr. Die Eintragung der Indexreihe wird für die Errechnung des Wiederbeschaffungswertes benötigt. Keine Finanzbuchhaltungs-Übergabe In Einzellfällen kann es gewünscht sein, dass eine Übergabe von Buchungssätzen an die Finanzbuchhaltung nicht erfolgt. In diesem Fall können die Buchungen in der Finanzbuchhaltung durch den Bilanzbuchhalter erfolgen. Aufrufe von Formularen Im Anlagenstamm stehen eine Reihe von Button mit denen Zusätzliche Funktionen und Formulare der Anlagenbuchhaltung aufgerufen werden können. Buchen Dieser Button ruft den Buchungsdialog der Anlagenbuchhaltung auf. Eine detaillierte Beschreibung des Buchungsdialogs finden Sie in der Hilfe an entsprechender Stelle.
Lebenslaufakte
Dieser Button ruft die Lebenslaufakten der Anlagenbuchhaltung auf. Eine detaillierte Beschreibung der Lebenslaufakten finden Sie in der Hilfe an entsprechender Stelle. Die Auswahl der Lebenslaufakte wird je Standort im Anlagenstamm automatisch gesteuert.
Im Menü des Anlagenstamms kann eine bestimmte Lebenslaufakte ausgewählt werden. Bitte Achten Sie auf die Anzeige der Lebenslaufakte. Hier werden Sie auf Ihre aktuelle Auswahl hingewiesen.
In der Lebenslaufakte werden Ihnen alle Buchungen und die aktuelle Abschreibung für die jeweilige Bilanz angezeigt. Beim Wechsel der Anlagegüter im Anlagenstamm wird die entsprechende Lebenslaufakte automatisch auf das gewählte Anlagegut platziert.
Stornieren
Dieser Button ruft das Stornoformular der Anlagenbuchhaltung auf. Eine detaillierte Beschreibung der Stornierung finden Sie in der Hilfe an entsprechender Stelle. Beim Stornieren werden Buchungen in der Lebenslaufakte markiert und ein Stornokennzeichen geschrieben. Beim Afa-Lauf werden diese Buchungen nicht mehr berücksichtigt die Abschreibung wird entsprechen korrigiert. Eine Gegenbuchung wie in der Finanzbuchhaltung ist somit nicht notwendig. Bitte beachten Sie das nach einer Stornierung vor jeder Fibuübergabe ein Afa-Lauf zwingend erforderlich ist.
Kopieren
Dieser Button ruft ein Kopierformular auf. Das Quellanlagegut kann beliebig oft in neue Anlagegüter kopiert werden.
Das Quellanlagegut wird so oft kopiert, wie Sie neue Zielanlagenummern eingetragen haben. Es werden ausschließlich Stammdaten kopiert, Buchungen werden bei der Kopie nicht berücksichtigt. Mit dem Button „Start Kopiervorgang“ wird die Funktion gestartet.
Suchen
Dieser Button ruft ein Suchprogramm für Anlagegüter auf. Die Suchfelder können miteinander kombiniert werden. Somit ist eine schnelle Suche nach bestimmten Kriterien der Anlagegüter gewährleistet. Bei Suche über das Feld „Bezeichnung“ wird jedes Vorkommen des eingegebenen Teilstrings in der Bezeichnung des Anlagenstamms angezeigt.
Nach Starten der Abfrage werden alle Treffer innerhalb des Anlagenstamms in einem Datengitter angezeigt.
Beim Wechseln der Anlagegüter wird der Anlagenstamm auf das gewählte Anlagegut automatisch platziert. Dies ermöglicht eine komfortable Navigation innerhalb der gesuchten Suchbegriffe.
Historie
Dieser Button ruft ein Formular auf in dem Sie die Veränderungen der Abschreibungsparameter dokumentieren können. Diese Veränderung wird für das Steuerrecht und Handelsrecht zur Verfügung gestellt.
Menü Auswertung
Das Formular Auswertung bietet Ihnen einen schnellen Überblick über den augenblicklichen Stand der steuerlichen Lebenslaufakte. Die Auswertung dient lediglich der Anzeige. |