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Dieses Dokument soll Sie bei der Einführung der Anlagenbuchhaltung unterstützen. Bevor Sie mit der Anlage von Anlagegütern beginnen können, müssen eine Reihe von Überlegungen zur Struktur der benötigten Stammdaten getroffen werden. Bei der Anlage und Planung der Daten kann Sie Ihr Kundenbetreuer unterstützen.
Struktur der Anlagenbuchhaltung: Abb. Struktur der Anlagenbuchhaltung
Welche Bilanzen werden für den Mandanten benötigt?
Werden Buchungskreise für die unterschiedlichen Bilanzen benötigt.
Bilanzpositionen und Anlagengruppen dienen der Gruppierung von Auswertungen. Die Hierarchie stellt sich wie folgt dar.
Nach der Festlegung aller Parameter kann mit der Erfassung der Stammdaten begonnen werden.
Hauptbilanzpositionen Welche Hauptbilanzpositionen sollen bei der Anlage von Bilanzpositionen berücksichtigt werden.
Bilanzpositionen Welche Bilanzpositionen sollen Verwendung finden. Bitte beachten Sie: Die Bilanzposition wird einer Hauptbilanzposition zugeordnet. Anlagengruppen Welche Anlagengruppen werden benötigt? In den Anlagengruppen werden die Bilanz- und Abschreibungskonten für die Verbuchung der Abschreibung geschlüsselt. Die Anlagengruppe wird in einem 10-stelligen alphanumerischen Schlüssel erfasst. Hier sollte bei der Neuanlage mit führenden Nullen gearbeitet werden. (Beispiel: 0027 Software 0500 Betriebs- und Geschäftsausstattung)
Sachkontenstamm Vor der Anlage der Anlagengruppen müssen die entsprechenden Sachkonten im Sachkontenstamm angelegt werden. Sollen die Buchungen auf Kostenstellen erfolgen, so ist der Schalter „Kostenstellen-Eingabe“ zu setzen. Der Sachkontenstamm befindet sich in der realax Finanzbuchhaltung.
Bei der parallelen Verwendung von IFRS und oder US-GAAP müssen diese Bereiche ebenfalls Stammdaten erfasst werden. Die verschiedenen Bilanzbereiche werden über Buchungskreisen getrennt. Kostenstellen Anlegen der benötigten Kostenstellen. Bevor Kostenstellen in der Anlagenbuchhaltung benutzt werden können, müssen die Kostenstellenstammdaten erfasst werden. Die Kostenstellen können den Anlagegütern im Anlagenstamm zugeordnet werden.
Anlagenarten Wenn Sie die Anlagengruppen in Anlagenarten untergliedern möchten, müssen in den Stammdaten der Anlagenbuchhaltung Anlagenarten hinterlegt werden. Für die Anlagenarten kann ein Anlagennachweis gedruckt werden.
Firmenstamm der Anlagenbuchhaltung Im Firmenstamm der Anlagenbuchhaltung werden globale Parameter für die Abschreibung der Anlagegüter hinterlegt. Sie legen fest, welche Bilanzen für den Mandanten relevant sind. Die Bilanzen Steuerrecht, HBG und kalkulatorisch sind standardmäßig verfügbar. IFRS und US-GAAP können optional aktiviert werden.
Das Verrechnungskonto wird bei der Buchung von Umbuchungen benötigt. Das Konto muss im Sachkontenstamm angelegt werden. Geschäftsjahre und Perioden Im Firmenstamm der Software müssen Geschäftsjahre erfasst werden. Sie finden die Geschäftsjahre in den Basisdaten/Firmenstamm der Software.
Anlagenstamm Nachdem alle für die Anlage eines Anlagenstamms relevanten Daten erfasst wurden, kann mit der Erfassung von Anlagegütern begonnen werden. Bevor Sie mit der Erfassung beginnen, sollten Sie sich mit der Systematik der Anlagenummern beschäftigen. Die realax Anlagenbuchhaltung unterstützt eine 12-stellige alphanumerische Anlagenummer. Die Anlagenummer dient zur eindeutigen Kennzeichnung des Anlagenguts entsprechend Ihrer betriebsinternen Systematik. Der Schlüssel kann rein numerisch oder auch alphanumerisch angelegt werden. Bei alphanumerischen Anlagenummern sollte man mit führenden Nullen arbeiten. Beispiel: falsch 2009-1 2009-0001 richtig Beispiel: falsch 1 000001 richtig Dies ist wichtig um eine richtige Sortierung und Gruppierung in Auswertungen zu gewährleisten.
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