Dieser Menüpunkt
enthält nach Eingabe Firmen übergreifend bedeutsame, einheitliche
Daten!
Sie legen hier eine Steuer-Nummer für jede
Variante von Umsatzsteuer an, die Sie bezahlen bzw. die Sie
berechnen müssen. Sie können so Ihre Lieferungen innerhalb der EU
mit der länderspezifischen Umsatzsteuer fakturieren. Außerdem
pflegen Sie die angelegten Steuerarten mit genauerer Bezeichnung,
Gültigkeitsdatum und zugehörigen Konten zum Verbuchen.
Falls Sie mehrere Programme mit Steuerschlüsseln einsetzen und
Rechnungen nach INTEGRA zum Verbuchen übernehmen, so müssen Nummer
und Prozentsatz der Schlüssel identisch sein.
Geben Sie jeder USt-Art, mit der Sie arbeiten, eine laufende
Nummer. Beginnen Sie mit 1 und 2 für die aktuelle USt zum vollen bzw. ermäßigten Prozentsatz.
Sie können entweder eine noch nicht
vorhandene Nummer manuell eingeben und dadurch einen neuen
Datensatz anlegen oder eine vorhandene Nummer aus dem
Suchverzeichnis übernehmen und den ausgewählten Datensatz
aktualisieren.
Die Bezeichnung der Steuer können Sie frei
eintragen. z. B. "Deutsche MWSt 16 %"
oder "Ermäßigte deutsche Mwst 7%".
Sie haben die Auswahl zwischen
verschiedenen, per Programm vorgegebenen Steuerarten. Beachten Sie,
dass für die Steuerart "Pauschaliert" der Steuersatz "von Hundert"
abgezogen wird: Ihr Bruttobetrag gilt als 100%, die Steuer wird
davon abgezogen.
Wenn Sie als Art die "EU-Abwicklung" übernehmen und als
"Kennzeichen EU" die Auswahl "EU-Export ohne UID (Steuerpflichtig
im Ausland)" treffen, so erscheint ein zusätzliches Auswahlfeld
"Land", in welches Sie das zugehörige EU-Land übernehmen
können.
Das EU-Land wird zur Auswahl angeboten aus den EU-Mitgliedsstaaten,
die im Modul
Basisdaten als EU-Länder angelegt sind.
Wählen Sie aus dem Listenfeld das passende
Kennzeichen für diese Steuer aus.
Mit der Option "Kabotage" wird die Prüfung der
Umsatzsteuerschlüssel ausgeschlossen. In der Praxis bedeutet dies,
dass INTEGRA nicht mehr prüft, ob Art und Kennzeichen EU mit den
entsprechenden Stammdaten im Stamm der Personenkonten
übereinstimmen. Somit wäre es jetzt also möglich, mit
einem Steuerschlüssel der Art Drittländer auf Personen- und
Erlöskonten Inland zu buchen. Gleichzeitig bedeutet die Option
"Kabotage" aber auch, dass eine korrekte Verprobung der Umsatzsteuer nicht mehr
gewährleistet werden kann.
Wenn Sie als Steuerart die "EU-Abwicklung"
übernehmen und als "Kennzeichen EU" die Auswahl "EU-Export ohne UID
(Steuerpflichtig im Ausland)" treffen, so erscheint ein
zusätzliches Auswahlfeld "Land", in welches Sie das zugehörige
EU-Land übernehmen können.
Das EU-Land wird zur Auswahl angeboten aus den EU-Mitgliedsstaaten,
die im Modul
Basisdaten als EU-Länder angelegt sind.
Sie können die Gültigkeit des
Steuerschlüssels stichtagsgenau zeitlich begrenzen.
Das Feld "Folgeschlüssel" wird nur aktiv
bei zeitlicher Begrenzung des Steuerschlüssels im Feld "Gültig
bis". So soll sicher gestellt werden,
dass auch nach Ablauf des Schlüssels die Verbuchung korrekt
erfolgt.
Tragen Sie das Datum ein, ab dem die
eingegebene Steuer gültig ist. Zum Beleg-Stichtag wird dann mit
aktuellen Werten fakturiert. Für nachträgliche Gut-/Lastschriften
kann der vorherige Wert herangezogen werden.
Wenn Sie hier eine neue Zeile anlegen und darin ein neues
Gültigkeitsdatum erfassen, dann müssen für dieses Datum auch die
Felder für Bezeichnung, Steuersatz, Optionssatz, Position auf
USt-Voranmeldungen und Kontierungen neu
eingetragen werden.
Die Konten für Kontierung von Mwst und
USt dürfen Sie dabei aus steuerlichen
Gründen nicht nochmals verwenden, die Konten zum Ausbuchen können
unverändert benutzt werden.
Tragen Sie den zutreffenden Prozentsatz
ein. INTEGRA formatiert Ihre Eingabe.
Der Optionssatz regelt, wie viel Prozent
des gebuchten Rechnungswertes steuerpflichtig sind.
Beispiel:
Eine Rechnung über EUR 1000,00 netto wird eingebucht. 60 % der
Rechnungssumme betreffen gewerbliche Räume, 40 % private Räume. Und
nur für die 600 EUR soll nun Vorsteuer gebucht werden. Wählt man
nun einen Steuerschlüssel, der beim Optionssatz 60 stehen hat, wird
nur von 60 % der Rechnungssumme Vorsteuer berechnet und
gebucht.
Hier wählen Sie die Position aus, in welche
die MwSt auf der USt-Voranmeldung fließen soll. Die entsprechenden
Rubriken
müssen vorher in den Grunddaten des INTEGRA-Moduls "Fibu" angelegt worden sein.
Hier wählen Sie die Position aus, in welche
die Vorsteuer auf der USt-Voranmeldung
fließen soll. Die entsprechenden Rubriken
müssen vorher in den Grunddaten des INTEGRA-Moduls "Fibu" angelegt worden sein.
Wenn Sie Ihre Umsätze in Abhängigkeit vom
Steuerschlüssel auf unterschiedliche Konten verbuchen wollen und
diese Konten von INTEGRA per Kontocodierung automatisch ermitteln
lassen, so können Sie hier einen der dazu angelegten Kontocodes
auswählen.
Hier können Sie einen Rechnungstext
auswählen, der bei der Rechnung mit angedruckt wird. Diese
Anforderung ist gesetzlich geregelt.
Hier werden die Steuerkonten, Skontikonten und Konten zum Ausbuchen von
Differenzen hinterlegt. Auf diese Konten fließen beim Buchen die
entsprechenden Werte. Die Konten müssen zuvor im Sachkontenstamm
des INTEGRA-Moduls "Fibu" angelegt
worden sein.
Besonders zu beachten ist:
Die Konten zur
Verbuchung von Mwst und Vorsteuer
dürfen pro Steuerschlüssel und pro Gültigkeitszeitraum nur einmal
verwendet werden.
Erhöht sich z.B. der Steuersatz auf 17 %, so ist dafür ein neues
Steuerkonto im Sachkontenstamm der Fibu
anzulegen und hier ab dem entsprechenden Stichtagsdatum
zuzuordnen.
INTEGRA sperrt sich bei den Konten zur Verbuchung der Steuer gegen
eine Mehrfachverwendung. Würde eine solche zugelassen werden, hätte
dies Auswirkungen auf die Umsatzsteuerverprobung.
Die Konten zum Ausbuchen von Skonti und Differenzen dürfen hingegen
in Verbindung mit mehreren Steuerschlüsseln verwendet werden.
·
Art des Kontos
Die Art der Konten,
die hier mit Kontonummer versehen werden sollen, ist fix vorgegeben
und kann hier nicht geändert werden.
·
Sachkonto Nummer
Wählen Sie zu jeder
Kontoart das entsprechende Sachkonto aus dem Sachkontenstamm
aus.
·
Bezeichnung des Kontos
Die Bezeichnung des
Kontos wird aus dem Sachkontenstamm übernommen und angezeigt, kann
hier nicht geändert werden. Daher ist das Feld gelb unterlegt.
·
KST
Für Ihre
Skonti-Buchungen und sonstigen Ausbuchungen können sie hier eine
Kostenstelle auswählen; diese muss zuvor im Kostenstellenstamm des
Moduls "Fibu" erfasst sein.
·
Bezeichnung der Kostenstelle
Die Bezeichnung der
Kostenstelle wird aus dem Kostenstellenstamm übernommen und
angezeigt, kann hier nicht geändert werden. Daher ist das Feld gelb
unterlegt.